Die ESMA hat ihre endgültigen Richtlinien für den Start der SFTR-Berichterstattung

Am 06.01.2020 veröffentlichte die ESMA ihren Abschlussbericht, die Richtlinien zur Berichterstattung und die geänderten SFTR-Validierungsregeln sowie eine Stellungnahme zu den LEI-Anforderungen.

Da die erste Phase der SFTR-Berichte am 13. oder 14. April dieses Jahres in Kraft treten wird (Thema Osterferien), versucht die ESMA möglichst viele Fragen der Branche zu klären. Ziel der Richtlinien ist es, durch Präzision und praktische Hinweise eine reibungslose und optimale Umsetzung der Meldepflichten zu gewährleisten.

Die LEI-Verfügbarkeit von Nicht-EU-Emittenten ist eines der Hauptanliegen, und die ESMA hat eine Erklärung veröffentlicht, die zur Klärung der Meldeeinheiten beiträgt und – neben anderen Bestimmungen – eine bis zu 12-monatige Frist für den Erhalt der jeweiligen LEI vorsieht. Die ESMA unterstreicht die Tatsache, dass die Lockerung nur für Emittenten aus Drittländern gilt und die LEI-Anforderungen in allen anderen Fällen, einschließlich der Identifizierung von Drittlandskontrahenten eines SFT, nicht berührt.

Die SFTR-Validierungsregeln wurden ebenfalls geändert, um sie, an die im Dezember 2019 kurz vor den Weihnachtsfeiertagen veröffentlichten, aktualisierten ISO-XML-Schemata, anzupassen.

Weitere Details finden Sie auf der Homepage der ESMA und unsere Experten besprechen gerne mit Ihnen alle Fragen zur SFTR oder zu anderen Themen des regulatorischen Reportings.

Mehr über uns auf targit GmbH

 

Marian Predov

2020 – ein Jahr mit Veränderungen für die ESMA.

Die Europäische Wertpapieraufsichtsbehörde („ESMA“) leitet und überwacht die Finanzmärkte der EU seit 2011 und hat sich seitdem als zuverlässige und konstruktive Regulierungsbehörde erwiesen.

Nach den Beschlüssen des Parlaments und des Rates der EU wird die ESMA im Jahr 2020 neue und zusätzliche Aufgaben erhalten. Diese sollen ihre Position in den Bereichen Finanzmarktaufsicht, Anlegerschutz, Transparenz und angemessene Praktiken im Hinblick auf die technologische Entwicklung, die die Innovationen täglich beschleunigt, verbessern.

Die ESMA hat bereits ihr „Jahresarbeitsprogramm 2020“ veröffentlicht, in dem die Schwerpunkte und Schlüsselprioritäten für das nächste Jahr erläutert werden. Diese sollen anschließend kurz zusammengefasst werden. Mehr Informationen sind unter folgender Website zu finden:   https://www.esma.europa.eu/document/2020-work-programme.

  • Aufsichtskonvergenz – Ziel ist eine gemeinsame Auslegung der Regeln, Konsistenz und Peer Review der Datenqualität als Voraussetzung für eine datengestützte Aufsicht
  • Risikobewertung – die Verwendung der gesammelten Daten wird weiterverwendet, um eine effiziente Überwachung und Risikovermeidung zu gewährleisten
  • Einheitliches Regelwerk – Im Jahr 2020 wird die ESMA die Europäische Kommission in Bezug auf einige Kernbestimmungen der MiFID II/MiFIR und MAR beraten und bei den Plänen für Capital Markets Union, Fintech und Sustainable Finance mitwirken
  • Direkte Aufsicht – die Aufsicht über Ratingagenturen, Transaktionsregister im Rahmen von EMIR und SFTR, die Anerkennung von zentralen Gegenparteien (CCPs) und zentralen Wertpapierverwahrern (CSDs) aus Drittländern wird fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt weiterhin auf den Prozessen, der internen Governance, den Kontrollen und der Informationssicherheit liegt

Während die meisten dieser Aufgaben bekannt sind, sind folgende neu:

  • Überprüfung der ESA – Die ESMA passt sich den Änderungen an, die sich aus der Überprüfung der Rechtsvorschriften der Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) ergeben
  • EMIR 2.2 – Gewährleistung eines effizienten Aufsichts- und Regulierungsrahmens für die CCPs der EU und von Drittländern in Bezug auf EMIR 2.2
  • Grenzüberschreitende Fondsverteilung – um relevante technische Informationen zu liefern und sicherzustellen, dass entsprechende IT-Tools entwickelt werden
  • Rahmen für Wertpapierfirmen – neue Regeln und Anforderungen in Bezug auf Kapital, Liquidität und regulatorische Berichterstattung für die Wertpapierfirmen in der EU
  • Nachhaltige Finanzen – Stärkung und Verbesserung der Offenlegung von Informationen durch Hersteller nachhaltiger Finanzprodukte und Finanzberater gegenüber Endinvestoren

Wie jede Organisation entwickelt sich auch die ESMA ständig weiter. Die für 2020 geplanten Veränderungen werden ihre Rolle als einer der Hüter der Finanzmärkte in der EU stärken.

targit GmbH (Member of Be) @ International Collateral Management Forum

Am 26. und 27. September nahmen Spezialisten der targit GmbH (Member of Be) am International Collateral Management Forum in Wien teil. Die teilnehmenden Mitarbeiter der targit GmbH moderierten hierbei die Podiumsdiskussion zum Thema Regulatory Reporting.

An der Veranstaltung partizipierten zahlreiche Delegierte und Referenten von Regulierungsbehörden, Transaktionsregistern, Finanzinstituten, Dienstleistungs- und Lösungsanbietern, Experten und Managern.

Es war nicht nur eine Konferenz, sondern ein großartiger Ort und eine herausragende Möglichkeit zum Networking, Wissens- und Erfahrungsaustausch zu verschiedensten Themen wie Collateral Management, Margining, Regulatory Reporting und Clearing.

Die Panelteilnehmer der Diskussion „Regulatory Reporting“, präsentierten sehr interessante Beispiele, Ansichten und Meinungen aus der Praxis, was eines der Hauptziele des Panels war – das Verständnis für die Herausforderungen der Berichterstattung und den Umgang damit zu erweitern.

In Anbetracht des Feedbacks des Publikums und der Delegierten gelang es dem Forum, seine Kernbotschaften zu vermitteln, sodass die nächsten Veranstaltungen mit Sicherheit fortgesetzt werden, und wir werden stolz darauf sein, daran beteiligt zu sein.

Bleiben Sie dran und folgen Sie uns auf…

targit auf der Karrieremesse der FH- BFI Wien

„FH trifft Wirtschaft“ lautet das diesjährige Motto der 7. Karrieremesse der Fachhochschule des BFI Wien, an der targit heuer wieder teilnehmen wird.

Die Gelegenheit, mit Studierenden und AbsolventInnen in Kontakt zu treten hat sich in den letzten Jahren bewährt. Die Messe ist eine ideale Plattform für die Präsentation neuer Jobangebote und die Suche nach neuen potentiellen Mitarbeitern für das Unternehmen. In persönlichen Gesprächen mit Studierenden und AbsolventInnen werden Erfahrungen und Qualifikationen geteilt und Stellenausschreibungen vorgestellt.

Bewerber sind herzlich eingeladen, uns auf dem targit-Stand zu besuchen!

Mehr info  https://bit.ly/2qqNxMw

targit auf der Karrieremesse der Fachhochschule des BFI Wien
Di., 05.11.2019 von 15.00-18.00 Uhr

Photos by: FH des BFI Wien

Be Group @ Sibos 2019

Vom 23. bis 27. September nahm die Be Group erstmals an der SIBOS teil – als führendes Unternehmen im Bereich der Finanzdienstleistungen bei der wichtigsten Konferenz der Finanzindustrie!

Neben den großartigen Präsentationen unserer Kollegen Masha Cilliers (Partner iBe UK spricht über „Balancing security and frictionless journey with contextual and advanced identity management“) und Vittorio Carlei (Leiter des Big Data & Advanced Analytics von Be TSE SpA spricht über „When does a digital ecosystem really exist?“), die bemerkenswerte Reden vor großem Publikum hielten, schaffte es Masha’s Beitrag sogar bis zur Zusammenfassung des SIBOS-Abschlussplenums von SWIFT!

Darüber hinaus hatte die Be Group an ihrem Stand zahlreiche Gespräche zu den Themen PSD2, OpenBanking, Capital Markets Solutions, Market Data und Regulatory Reporting Tools und natürlich – angesichts der Herkunft von SIBOS – viele Meetings zum Thema Zahlungswesen (die Zukunft von Sofortzahlungen, R2P, etc.) und SWIFT (Platform Evolution, APIs, GPI, ISO20022, etc.)!

Be | Shaping The Future ist Realität geworden – und gehört zu den Top-Beratern der Finanzindustrie in Europa!

 

Herbert Hangel

International Collateral Management Forum

Experten der targit GmbH (member of  Be) werden am International Collateral Management Forum teilnehmen und dabei Diskussionen moderieren. Besuchen Sie uns und andere führende Institutionen am 26. und 27. September 2019 in Wien. Dort können Sie mehr über die neuesten Entwicklungen im Bereich Collateral Management, EMIR, MiFID II, SFTR und Regulatory Reporting erfahren.

Mehr über die Veranstaltung erfahren Sie unter folgendem Link: https://bit.ly/2kXkXA4

Die Benchmark-Verordnung, der EURIBOR, EONIA und €STR

Die laufende Reform von EURIBOR und EONIA im Rahmen der Benchmark-Verordnung („BMR“) wird sich nicht nur arithmetisch auf die Berechnungsmethoden auswirken, sondern ebenso auf die Geschäfts-, IT- und Rechtsprozesse für Instrumente und Institute, die diese wichtigen Zinsindizes verwenden.

 

Was bedeutet das?

Das bedeutet laut den neuen Texten im BMR folgendes:  EURIBOR und EONIA stimmen nicht mehr mit der Verordnung überein und sollten zumindest nicht für neue Verträge nach dem 1. Januar 2020 verwendet werden. Während dieses zukünftige Hindernis oberflächlich betrachtet leicht zu bewältigen ist, ist gilt es ein größeres Problem zu lösen – die bestehenden Vereinbarungen und Instrumente, die sich auf die verschiedenen Perioden des EURIBOR oder auf EONIA beziehen.

Um das Problem zu lösen und die damit verbundenen Risiken zu minimieren, hat das Europäische Geldmarktinstitut („EMMI“) eine Änderung der Berechnungsmethode und -definition für den EURIBOR vorgeschlagen. Ziel dabei ist es ihn konform zu machen und eine reibungslose Übergangszeit zu gewährleisten. Im Hinblick auf EONIA wird von der EZB ein neuer Index – „EUROpean Short-Term Rate“ (€STR) – veröffentlicht und es wird empfohlen, dass die Marktteilnehmer EONIA schrittweise durch den €STR für alle Produkte und Verträge ersetzen.

 

Was sind die wichtigsten Änderungen?

  • Erstens die angewandten Berechnungsmethoden – vom beitragsbasiert (d.h. Quotierungen) zum transaktionsbasierten Ansatz für alle Perioden. In diesem Zusammenhang hat das EMMI eine hybride Methodik entwickelt, die so weit wie möglich auf realen Daten basiert und sie mit Daten aus anderen Quellen anreichert, für die keine realen Zahlen verfügbar sind.

 

  • Zweitens die Perioden- EURIBOR wird nur für die folgende Perioden berechnet und veröffentlicht:
  • Eine Woche (1W),
  • Ein Monat (1M),
  • Drei Monate (3M),
  • Sechs Monate (6M) und
  • Zwölf Monate (12M).

 

  • Drittens die Beitragszahler – der konzeptionelle Begriff „Prime Bank“ ist verschwunden und der vom EMMI EURIBOR berechnete und ausgeschüttete Betrag wird folgendes darstellen „….den Zinssatz, zu dem Großhandelsmittel in EURO von Kreditinstituten in den EU- und EFTA-Ländern auf dem unbesicherten Geldmarkt beschafft werden könnten“.

 

  • Viertens und wahrscheinlich die wichtigste Änderung von allen – die Bewegung im Kurstag des EURIBOR von T+2 auf T+1. Das heißt, die Kurse des Vortages werden neu veröffentlicht und als EURIBOR-Sätze für diesen Tag verwendet. Das bedeutet konkret: es gibt eine „Intraday-Refixing-Politik“ für den Fall, dass Fehler auftreten.

 

Welche Auswirkungen auf die Branche sind zu erwarten?

Die Auswirkungen lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen – rechtliche und operative. Beide Themen lassen sich in mehrere Unterthemen zerlegen und erfordern viel Aufwand und Zeit.

So werden beispielsweise die Änderung der bestehenden Verträge und die Erstellung neuer Vorlagen in erster Linie die Rechtsabteilungen der Institutionen betreffen. Der Kommunikations- und Verhandlungsprozess mit Partnern und Kunden hingegen, wird eine Aufgabe für die Relationship Officers sein. Gleichzeitig werden die entsprechenden Änderungen in den IT-Systemen, den internen Methoden und Verfahren zur Überwachung der Preisgestaltung, sowie eine Neubewertung usw. erforderlich sein.

 

Wann wird es passieren?

Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass im zweiten Quartal 2019 der „neue“ EURIBOR auf der Grundlage der Hybridmethode des EMMI beginnt. Die erste Veröffentlichung des EURSTR wird am 2. Oktober 2019 erwartet, was die Handelsaktivitäten vom 1. Oktober 2019 widerspiegelt. Allerdings diskutieren die Behörden derzeit gemeinsam mit der Industrie, das Ende dieser EONIA- und EURIBOR-Sätze um ein oder zwei Jahre zu verschieben. Die endgültige Entscheidung sollte vor Ende 2019 vorliegen.

SCRUMFRAME -Wie man Scrum in regulierte Branchen einbindet

Scrum ist weder der einzige noch der erste agile Ansatz in der Produktentwicklung, doch er ist im deutschsprachigen Raum zu Recht der meist verbreitete.  Scrum hat gezeigt, dass es ein gutes Framework für engagierte Teamarbeit sein kann. Es gibt ausreichend Beispiele dafür, dass hohe Dynamik und Geschwindigkeit in der Produktentwicklung erreicht werden können.

Die Attraktivität, Scrum in unterschiedlichen Branchen zu nutzen ist deshalb gut nachvollziehbar. Doch die Herausforderungen der Implementierung und Nutzung, vor allem in hoch regulierten Branchen wie dem Bankensektor, sind mindestens eben so groß.

Die Schwächen und Grenzen von Scrum haben mit seinen Stärken zu tun. Die ausschließliche Konzentration von Scrum auf die bestmögliche Gestaltung der Teamarbeit vergisst leider nahezu vollständig, dass solche Entwicklungsprojekte in einem Kontext erfolgen. Und das Verhältnis zur Organisation, zur Vor- und Nach-Geschichte eines Projektes, ist ungeklärt. Hier muss SCRUM dringend ergänzt werden.

 

Governance Framework

Es braucht einen Rahmen, der die Verbindung zur Organisation sicherstellt und produktiv gestaltet. Diesen dringend notwendigen Rahmen, ein stabiles Governance-Framework, das mit unterschiedlichen Ausprägungen von Agilität umgehen kann, hat ein Team der targit Gmbh und der Milestone Consultancy gmbh  geschaffen. Aus langjähriger Projektpraxis, der Analyse unzähliger Scrum-Implementierungen und detailliertem Theoriewissen haben wir SCRUMFRAME entwickelt.

SCRUMFRAME bietet ein hervorragendes Framework, um Scrum-Entwicklungen in einem Unternehmen zu steuern. Darüber hinaus ist SCRUMFRAME in der Lage, Projekte zu steuern, in denen einzelne Teile/Streams/Arbeitspakete in einem Wasserfall-Ansatz, andere in einem agilen Ansatz entwickelt werden. SCRUMFRAME kann mit solchen Mischformen hervorragend umgehen.

 

Ihr Nutzen

Aus der Anwendung von SCRUMFRAME ergibt sich für das anwendende Unternehmen ein vielfältiger Nutzen:

  • Die Dynamik von agiler Entwicklung mit SCRUM wird durch gute Governance steuerbar und in der richtigen Dosierung auch für hoch regulierte Branchen nutzbar.
  • Die Kunden-Unternehmen können in einem Projekt sowohl mit Wasserfall-Ansätzen als auch mit SCRUM arbeiten.
  • Für unterschiedliche Projektgrößen und unterschiedliche Anzahl von Entwicklungsteams ist die Skalierbarkeit gegeben.
  • Bestehende Implementierungen von Scrum können weiterverwendet werden, es sind nur die klar beschriebenen Anpassungen durch SCRUMFRAME nötig.

 

Kontakt

publicrelations@targit.at

Sommerliche Stimmung im Pool der Meldeverordnung

Gemäß dem Programm der Europäischen Kommission zur Gewährleistung der Effizienz und Leistungsfähigkeit der Rechtsetzung („REFIT“) müssen einige (wenn nicht sogar alle) der Rechtsakte regelmäßig überprüft und bei Bedarf geändert werden.

Nun ist es die EMIR-Verordnung, die vor kurzem „REFIT“ wurde und die meisten der neuen Konzepte sind bereits seit dem 17. Juni 2019 in Kraft.

Im Allgemeinen verfeinern sie Definitionen und Wechselbeziehungen der Geschäftspartner, aber unter diesen gibt es eine, die die Berichterstattung betrifft – der REFIT des EMIR hebt die Verpflichtung auf, alte Derivatgeschäfte zu melden („Backloading“), es sei denn, ein NCA verlangt dies ausdrücklich.

Die folgende Tabelle fasst die Änderungen zusammen, gibt eine kurze Beschreibung und gibt das Gültigkeitsdatum an.

 

Änderung

Beschreibung

Gültigkeitsdatum

FC-Definition

Alternative Investmentfonds (AIF), die entweder in der EU niedergelassen sind oder von einem nach AIFMD und der Central Securities Depositary (CSD) zugelassenen oder registrierten Manager (AIFM) verwaltet werden, gelten als Financial Counterparties („FCs“).

17 Juni 2019

Neue FC-Kategorie

EMIR REFIT führt eine neue Kategorie namens „kleine FCs“ ein.

Ob ein FC als „klein“ oder „groß“ angesehen wird, hängt vom Volumen seiner OTC-Derivate ab.

17 Juni 2019

Berechnung der Clearingschwelle

Berechnung des Freigabeschwellenwerts für NFCs, die an die für FCs anzupassen sind.

17 Juni 2019

Obligatorisches Clearing-Timing

ändert das Datum, an dem die Unternehmen verpflichtet sind, bestimmte Derivatekontrakte abzuschließen (abhängig von der Art der Gesellschaft).

17 Juni 2019 (phase-in)

Clearingbefreiung für Pensionskassen

EMIR REFIT verlängert die vorläufige Befreiung von der Clearingpflicht für bestimmte Pensionspläne bis zum 18. Juni 2021.

17 Juni 2019

Backloading

Die Meldepflicht für alte Derivatgeschäfte (sog. „Backloading“) wird im EMIR REFIT grundsätzlich aufgehoben.

17 Juni 2019

Konzerninterne Transaktionen

Die Meldepflicht gilt nicht für Derivatekontrakte innerhalb derselben Gruppe, wenn mindestens eine der Gegenparteien eine NFC oder TCE NFC ist.

17 Juni 2019 (Zustimmung der NCAs)

Berichtspflichten

Die Meldepflichten für NFCs beim Handel mit FCs werden auf die FC übertragen.

18 Juni 2020

Clearingpflicht

Die ESMA kann die EU-Kommission auffordern, die Clearingpflicht für bestimmte Klassen von OTC-Derivaten oder für eine bestimmte Art von Gegenpartei auszusetzen.

17 Juni 2019

Anfangsmarge

Die CCPs müssen ihren Mitgliedern ein Simulationstool zur Verfügung stellen, um die Höhe der zusätzlichen Anfangsmarge zu berechnen und zu kontrollieren.

18 Dezember 2019

Insolvenzrecht

Das nationale Insolvenzrecht der EU-Mitgliedstaaten steht nicht im Widerspruch zu den Verpflichtungen der CCPs.

18 Dezember 2019

Risikomanagement

EMIR REFIT schlägt vor, dass die ESA eine regulatorische technische Norm für Risikomanagementverfahren erarbeitet.

tbd in the RTS

Clearing-Dienstleistungen

Clearing der Mitglieder zur Erbringung von Dienstleistungen zu fairen, angemessenen, nicht-diskriminierenden und transparenten kommerziellen Bedingungen („FRANDT“), einschließlich des Managements von Interessenkonflikten.

18 Juni 2021

 

 

Der EMIR REFIT kommt nur wenige Monate nach Erhalt des Grünen Lichtes der Europäischen Kommission für die SFTR-Berichterstattung und zeigt, dass sich die Vorschriften ständig weiterentwickeln und die Marktteilnehmer zu entsprechenden Anpassungen verpflichten.

 

Für weitere Informationen, Unterstützung oder Anleitung zu den Meldevorschriften stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Sibos 2019 – BE there

Be Group wird auf der Sibos 2019 als Aussteller vertreten sein – einem wichtigen Forum für die Finanzbranche mit mehr als vier Jahrzehnten Geschichte.

Sibos wurde 1978 zum ersten Mal als „SWIFT International Banking Operations Seminar“ organisiert und ist heute eine jährliche Konferenz, an der Tausende von Delegierten teilnehmen, die ein breites Spektrum von Unternehmen und Organisationen repräsentieren – Finanzinstitute, Marktstrukturen, Unternehmen und Technologieanbieter.

Die diesjährige Veranstaltung findet vom 23. bis 26. September in London statt und konzentriert sich auf die Auswirkungen der neuen Technologien, die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine, die Cybersicherheit und die Prioritäten der Regulierungsbehörden. Mit Hunderten von Ausstellern, Referenten und Sessions ist Sibos der Ort, um Geschäftsstrategien zu diskutieren, Netzwerke aufzubauen und die Zukunft der Finanzbranche zu gestalten.

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, die Konferenz zu nutzen und sich mit Be Group zu treffen – einem führenden europäischen Anbieter im Beratungssektor, der Unternehmensberatung und Dienstleistungen im Bereich Informationstechnologie anbietet.

Mehr über die Veranstaltung, das Programm und die Anmeldung finden Sie hier: https://www.sibos.com/