Fire-and-forget oder -track? Komplexitätsgrad reduzieren mit Managed Services

Anbieter von Finanztechnologie konnten in den letzten Jahren eine stark zunehmende Nachfrage von Kunden nach Managed Services verzeichnen. Einige Unternehmen wollen ihre komplette IT-Infrastruktur auslagern – das geht von der rein technischen Bereitstellung bis hin zum funktionalen Anwendungsmanagement. Andere Kunden fragen nur punktuelle Services an, die sie entsprechend ihrer geschäftlichen Anforderungen und eventuell auch nur für einen bestimmten Zeitraum abonnieren möchten. Ob komplett ausgelagert oder als Modell einer hybriden Architektur genutzt, Managed Services werden im Idealfall über Cloud basierte-Plattformen bereitgestellt, da diese einige Vorteile bieten. Sie verhalten sich für eine Bank wie eine Art App Store für bestimmte Produkte. Beispielsweise unterstützt Finastras Plattform FusionFabric.Cloud eine stetig wachsende Community von Fintechs, Partnern, Software-Anbietern, aber auch Banken, die in dieser Umgebung eine Reihe von innovativen und cleveren Applikationen entwickeln und ihren Kunden über offene APIs zur Verfügung stellen.

Herausforderungen und Trends

Für Banken spielen der Mehrwert für den Kunden und die Time-to-Market unter den aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen eine wachsende Rolle, wenn es darum geht, im Wettbewerb mit Fintechs und Bigtechs zu bestehen. Um unter erschwerenden regulatorischen Bedingungen möglichst schnell neue Lösungen für Kunden bereitstellen zu können, sind sie auf innovative Entwickler und Drittanbieter angewiesen. Künstliche Intelligenz und intelligente Automation helfen dabei Businessprozesse zu modernisieren und in Form von Kosteneinsparungen und Effizienzoptimierungen entsprechende Mehrwerte für Kunden zu schaffen. „Im Backoffice-Bereich wollen Kunden beispielsweise STP-Raten von bis zu hundert Prozent erzielen“, sagt Jörg Heidtmann, Global Head of Integration Innovation, Product, Platform and Technology bei Finastra. Gleichzeitig müssen die Kosten pro Transaktion im Kundenhandel durch sehr effiziente und kostensparende Abläufe minimiert werden. Zudem gilt es Projektrisiken zur Erschließung neuer Geschäftsbereiche zu vermeiden.

Was sind Managed Services?

Die Betonung von Managed Service im Vergleich zu einer reinen Dienstleistung liegt auf „managed“. „Jemand bezieht eine Dienstleistung von einem Dritten und dieser wiederum sorgt in erster Linie für das notwendige Ergebnis“, erklärt Karim el Abiary, CIO Creditplus Bank AG. Managed Services reichen von Application Outsourcing, der reibungslosen Bereitstellung von Anwendungen über Produktentwicklungen, zum Beispiel durch die Nutzung externer Entwicklerplattformen, bis hin zur Integration von Fintech-Lösungen im Frontend, um Endkunden gewinnbringend in ihren Aktivitäten zu unterstützen. „Wenn eine Bank Teile ihrer Wertschöpfungskette nach draußen gibt, erwartet sie einen Provider, der es im Endeffekt besser macht als sie hinsichtlich Time-to-Market, Kostenaspekten, Flexibilität und Skalierbarkeit“, sagt el Abiary. Als Verantwortlicher der gesamten IT-Strategie der Creditplus Bank AG hat er Sorge dafür zu tragen, dass Businessprozesse und IT kontinuierlich optimiert werden. Services oder Kernkompetenzen, die eine Bank differenzieren, würde sie stattdessen niemals an einen externen Dienstleister herausgeben.

„Die Erwartungshaltung von Banken an einen Outsourcer gehen weit über die eigentliche Serviceerbringung hinaus. Die Bank muss verstehen, wie der Service, den sie an einen Provider herausgibt, hinsichtlich der Risiken, die bei Service-Erbringung bestehen, gemanagt wird“, fährt el Abiary fort. Wie sieht es mit Datenschutz und Information Security aus? Kennt sich der Outsourcer mit Themen der Regulatorik aus und kann sie bedienen? Gegenüber ihren Kunden und den Regulatoren sind die Banken für ihre Services verantwortlich – umso grundlegender ist es, dass sie ihre Outsourcing-Prozesse entsprechend überwachen. Für eine ausgelagerte Dienstleistung heißt das Prinzip demnach nicht fire-and-forget, sondern fire-and-track.

Als Haupttreiber für den Einsatz von Managed Services sieht Dr. Dirk Fuchs, Geschäftsführer von Be Shaping the Future GmbH, ganz klar das Thema Komplexitätsreduktion. Daneben spielen Innovation, Skalierung und Flexibilität im Scope eine Rolle. „Der Trend geht dahin einen kompletten Anwendungsbetrieb einer ganzen Applikations-Landschaft im Managed Service zu betreiben“, erklärt er. Das Vertrauen in die Cloud wächst – im Zuge dieser Entwicklung gehen mehr und mehr Banken dazu über eine fertige Plattform als einen Service zu nutzen, zum Beispiel ein komplettes Treasury-System. Von der fachlichen bis zur technischen Betreuung über das Hosting werden Anwendungen bereitgestellt, die der Kunde relativ schnell in den Betrieb nehmen kann.

Im Spannungsfeld zwischen Kosteneffizienz, Transitionsrisiko und Disruption

Die Migration eines internen Service zu einem externen Managed Services-Dienstleister schafft ein gewisses Spannungsfeld für den Kunden. Auf der einen Seite stehen Komplexitätsreduktion und Kosteneffizienz als Vorteile, auf der anderen steht eine möglichst reibungslose Transition mit möglichst geringem Risiko. Um letzteres zu minimieren, sollte der Wechsel auf Managed Services gerade am Anfang nicht zu umfangreich und komplex ausfallen. Gleichzeitig sollten Änderungen zur Optimierung kontinuierlich eingebunden werden. „Hier ist es wichtig einen geeigneten Trade-off zu finden“, erklärt Fuchs, „es kann durchaus nützlich sein, beim Übergang einige disruptive Einflüsse zuzulassen, wenn dies dafür die Service-Bereitstellung durch standardisierte Fach- und IT-Prozesse verbessert.“ Die richtige Mischung zur Migration auf Managed Services liegt also darin, in der der ersten Phase zu stabilisieren, während zugleich jedoch der Mut zu disruptiven Maßnahmen als Basis für eine umfassende Prozessbereinigung und Standardisierung gefragt ist.

„Viele Organisationen wollen mit dem Einsatz von Managed Services neue Geschäftsbereiche erschließen. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte jedoch nicht die komplette Organisation über den Haufen geworfen werden“, so Heidtmann. Banken sollten stattdessen ihre Aufbau- und Ablauf-Organisation an die Möglichkeiten, die sie jetzt neu haben, anpassen und auch optimieren, sagt er. Unterstützen können Provider, wie Finastra, mit Best Practice-Lösungen, die zum einen die Abläufe erklären, wie andere Kunden diese Probleme angehen, zum anderen aber auch die systemseitigen Einstellungen, Settings und Parametrisierungen erläutern, die zur Transition passen. „Wir stellen in unseren Projekten zusätzlich sogenannte Innovationsumgebungen zur Verfügung“, erklärt Heidtmann, „das sind im Grunde Sandbox-Systeme, die auf Basis von Best Practices bereits alle wesentlichen Parameter enthalten und auf denen unsere Kunden sofort testen und Dokumentationen anlegen können, um die Live-Einführung der neuen Workflows vorzubereiten.“

Effizienz und Innovation durch Standardisierung

Managed Service-Prozesse lassen sich grundsätzlich gut standardisieren. Das gilt vor allem in IT-Bereichen, in denen Standards wie COBIT und ITIL angewendet werden. Dadurch ist eine gewisse Einheitlichkeit und Transparenz gewährleistet, die sich gut über Tools abbilden und auswerten lässt. Sinnvoll sind SLA-Reportings oder das Messen von KPIs, um daraus Optimierungsmaßnahmen abzuleiten. Ein optimierter Change-Prozess mit einem vollautomatisierten Testverfahren wie beispielsweise der automatisierten Validierung von Reports ist ein gutes Beispiel dafür, wie Unternehmen während der Migration auf Managed Services von der Einbindung einer dedizierten Bereitstellungsplattform profitieren können. „Standardisierung mündet hier unmittelbar in das Thema Optimierung“, schließt Fuchs.

Besonders in Bereichen, die das Kernsystem betreffen, lassen sich durch standardisierte Managed Services Effizienzsteigerungen realisieren. So können Banken unter anderem auf Änderungen am Markt schneller reagieren. Generell ist das Freischalten und Implementieren von neuen Funktionen in kürzerer Zeit und effizienter möglich.

Innovationstreiber, die derzeit für Schub beim Thema Managed Services sorgen, sind Werkzeuge und Techniken, die unter dem Begriff Continuous Delivery zusammengefasst werden. Darunter fallen unter anderem Bereiche wie Testautomatisierung sowie Continuous Integration und Deployment. Ebenfalls stark im Trend liegen derzeit Analytics-Werkzeuge, zum Beispiel im Bereich Ticketanalyse und Identifikation von wiederkehrenden Issues. Und schließlich mit gewohnter Zuverlässigkeit die Cloud mit ihren Angeboten, weil man über Cloud-Anwendungen Infrastrukturen sicher und flexibel bereitstellen kann.

Die Bereitstellung von Managed Services über Plattformen schafft Offenheit für Innovationen. Über offene APIs können fremde Services einfach und sicher angebunden werden. „Bei Finastra haben wir unsere Anwendungen auf Microservices umgestellt, sodass auch fremde Applikationen alle Services, das Pricing und so weiter nutzen können. Außerdem verwenden wir Markstandards wie Kubernetes zur Visualisierung und Orchestrierung von Systemprozessen. Denn das ist es ja gerade, was Kosten einspart: wenn man ein System möglichst standardisiert betreiben kann“, erklärt Jörg Heidtmann.

Compliance-Anforderungen: Von KYC zu Know-Your-Supplier

Die Regulatorik fordert von Banken, dass sie egal ob Services intern oder extern erbracht werden, diese weiterhin aktiv als ihre Risiken verwalten. Somit müssen Banken auch Managed Service-Prozesse selber verantworten. „Compliance ist ein zentraler Aspekt“, so el Abiary. „Eine Plattform kann zwar gut und effizient sein, wenn Sie jedoch Compliance- und Regulierungsanforderungen nicht gerecht wird, ist sie für eine Bank nicht einsetzbar.“ Auch das Vertrauen der Kunden hängt letztendlich davon ab. Aus Sicht eines Managed Service-Providers ist es deshalb ein Muss, Banken entsprechend zu unterstützen. Ist ein Teil der Prozesse entsprechend der Compliance-Vorschriften aufgesetzt, dann sollte daraufhin ein internes Kontrollsystem definiert werden, um die Prozesse zu prüfen. Dies kann unter Umständen auch durch den ISAE-Prüfbericht eines Wirtschaftsprüfers erfolgen.

Finastra achtet bei der Entwicklung von Software penibel auf die Einhaltung bestimmter Verfahren und Standards – insbesondere wenn diese in der Cloud entwickelt wird. Das Entwicklungskonzept basiert auf zwei Säulen: Zum einen werden potenzielle Angriffspunkte vor der Softwareentwicklung genauestens analysiert und dokumentiert. Zum anderen werden Produkte und Workflows im laufenden Betrieb kontinuierlich getestet. Die Analyse der avisierten Software erfolgt von der dedizierten Einheit einer internen Compliance-Abteilung, die sowohl die Architektur als auch das Datenmodell auf mögliche Schwachpunkte abklopft und bewertet. Ist die Software gemäß den Vorgaben nicht zertifiziert, wird sie nicht implementiert. Das Testverfahren wiederum besteht aus zwei Teilen. Es besteht zum einen aus statischen Tests, wobei die Codebasis der Software von Standardapplikationen, die es bereits am Markt gibt, immer wieder überprüft wird. „Wichtiger sind jedoch dynamische Tests“, weiß Heidtmann. „Hierbei wird das System im laufenden Betrieb ständig angegriffen, um zu kontrollieren, ob irgendwelche Schwachpunkte bestehen.“ Auch von beauftragten Drittfirmen werden die neuen Systeme gezielt attackiert, um herauszufinden, wo Sollbruchstellen vorliegen und ob es jemandem gelingt, das System zu hacken. „Die Tests sind das entscheidende Kriterium, das darüber entscheidet, ob wir überhaupt eine Software freischalten und an die Kunden weitergeben können“, sagt Heidtmann.

Für Banken spielt also nicht nur Know-Your-Customer (KYC) eine bedeutende Rolle bei der Auswahl der richtigen Managed Services, die auch einen echten Mehrwert für den Kunden schaffen, sondern auch Know-Your-Supplier, da dieser für die Bank die Einhaltung der Regulatorik hinsichtlich der ausgelagerten Services gewährleisten muss.

Einsatz von Managed Services und Fazit

Die Bereitstellung einer Anwendung als Managed Service beinhaltet die folgenden Facetten: Der Bereich Application Management betrifft die Anwendung selbst oder Komponenten, die zusätzlich zur Anwendung eingesetzt werden. Zum möglichen Angebotsspektrum kommen weitere Kaufkomponenten oder individuell entwickelte Elemente bis hin zu einer kompletten Infrastruktur, die auf der Plattform betrieben wird, hinzu. Ein Managed Service beinhaltet eben nicht nur die Anwendung an sich, sondern operiert zudem auf Plattformebene und kann schließlich bei vollem Umfang auch das Hosting in einer Cloud-Umgebung beinhalten. Neben Front-, Mid- und Backoffice-Applikationen gibt es eine Reihe von Interfaces oder Integrationen in nachgelagerten Systemen – diese können entweder direkt vom Provider kommen oder auch von Partnern wie Fintechs, Software-Anbietern oder auch von Banken, die selbst solche Tools entwickelt haben und der Community zur Verfügung stellen.

Die Erfolgsfaktoren, die dazu beitragen, dass ein Managed Service zielführend beim Kunden eingesetzt werden kann, beginnen bei der Transition und gehen über die Standardisierung bis hin zur kontinuierlichen Umsetzung von Optimierungen und Innovationen. Dabei müssen sämtliche Faktoren zu jedem Zeitpunkt den Anforderungen der Compliance gerecht werden. Bestehende Prozesse, Altsysteme und Datenbestände werden erfasst und analysiert, um dann durch ein standardisiertes Migrationsverfahren einen leichten Wechsel von einem bestehenden System hin zu Managed Services auf Basis der Finastra Plattform zu erreichen. „Wir setzen im Rahmen unserer Managed Services Standardprozesse ein. Zudem steigern wir die Effizienz der eingesetzten Dienste und Anwendungen, indem wir Innovationstreiber aus dem Kontext der digitalen Transformation einsetzen“, fasst Fuchs zusammen. Das Kernschlagwort bleibt jedoch Compliance. Compliance ist der Garant in der Mensch-Service-Lösung, der gewährleistet, dass der Managed Service auch erfolgreich von der Bank verwendet werden kann.

Managed Services im Banking: Was sind die Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Implementierung?

Es gibt viele Gründe warum Managed Services im Bankwesen speziell für kleinere und mittelständische Banken, sinnvoll sind – besonders aufgrund der Vorteile wie ständige Verfügbarkeit und Kosteneffizienz.

In unserem Webinar werden unsere Industrieexperten gemeinsam am Beispiel Treasury, untersuchen und diskutieren, wie Managed Services erfolgreich implementiert werden können.

 

Unsere Themen:

– Aktuelle geschäftliche Herausforderungen und lokale Trends im ICT Management bei den Banken in D-A-CH.

– Was man unter „Managed Services” versteht und welche Herausforderungen ein Unternehmen mit einer solchen Implementierung lösen kann.

– Erfolgsfaktoren für die Implementierung von Managed Services – was man alles beachten muss, damit mit der Implementierung die Ziele erreicht werden.

– Alle Experten werden am Ende der Sitzung Fragen des Publikums beantworten.

 

Jetzt sich zum Webinar anmelden: https://lnkd.in/dE-uH5C

Wir sind Silber-Sponsor des DKF 2021 D-A-CH Congress for Financial Information

DKF 2021 D-A-CH Congress for Financial Information is going global / 4. – 6. Mai 2021 / online

Wir freuen uns, alle Konferenzteilnehmer zu einem Besuch an unserem virtuellen Stand einzuladen.

Nehmen Sie an der Demo-Session und Präsentation teil, um mehr über unser Produkt tarics+, eine Multi-Vendor Distribution Platform, zu erfahren.

 

 

Terminübersicht für alle DKF-Veranstaltungen unter folgendem Link: https://dkf.events/agenda/

Tickets unter folgendem Link: https://lnkd.in/esQ72Hn

Be erwirbt 86% der Firstwaters GmbH

Informationen für Investoren – 14. Januar 2021 // Mailand

Be erwirbt 86% der Firstwaters GmbH, einem führenden Anbieter des Management-Consultings für Corporate & Investment Banking

Be Shaping The Future S.p.A. (“Be” oder die Firma – BEST.MI), ein Unternehmen, das im STAR-Segment der Borsa Italiana gelistet und einer der führenden italienischen Anbieter von professionellen Dienstleistungen für die Finanz Finanzindustrie ist, hat eine Einigung über den Erwerb von 86% des Stammkapitals der Firstwaters GmbH erzielt, einer Unternehmensberatung mit Sitz in Frankfurt am Main und Wien, die Dienstleistungen für Finanzinstitute anbietet.

Firstwaters wurde im Jahr 2000 gegründet und ist ein anerkannter Spezialist für Transformations-Projekte in der gesamten Wertschöpfungskette des Corporate & Investment Banking (Front-Office, Pricing/Modelling, Settlement, Accounting, Market Risk Management) für verschiedene Asset-Klassen (FX/MM, IRD, CRD, Equities, Commodities, etc.) und Finanzinstrumente (Spot, ETD, OTC-Derivate).

Firstwaters erfüllt alle Kriterien eines Unternehmens, das wir gerne in unserer Gruppe haben – sagt Stefano Achermann, CEO von Be: sie haben ein renommiertes Team, eine Repräsentanz in unserem zweiten Heimatmarkt – der DACH-Region – und exzellente Fähigkeiten in der digitalen Transformation. Firstwaters hat ein großes Potenzial für Interaktion und Synergien mit allen anderen Einheiten der Gruppe. Wir freuen uns, das gesamte Firstwaters-Team willkommen zu heißen. Mit Marco Fäth, Martin Peter und Swati Buderbach, den drei Geschäftsführern, sind wir bereit,  großartige Arbeit zu leisten, um unsere Marktführung auszubauen.

Firstwaters ist als Partner von führenden deutschen und österreichischen Banken für die erfolgreiche Umsetzung von Business-, Transformations- und Systemintegrationsprojekten bekannt – erklärt Marco Fäth, Gründer und Geschäftsführer von Firstwaters. Unsere Gespräche mit der Be Group haben gezeigt, dass wir die gleiche Leidenschaft und das gleiche Engagement teilen, um Finanzmarktteilnehmern mit hervorragenden Beratungsleistungen zu dienen. Wir freuen uns auf eine Periode des beschleunigten Wachstums, da der Eintritt in die Be Group eine Vielzahl von Möglichkeiten für unser Geschäft und unsere Berater innerhalb und außerhalb unseres derzeitigen Tätigkeitsbereichs bieten wird.

Die Vereinbarung sieht vor, dass Be im ersten Quartal 2021 zunächst 85,71 % des Aktienkapitals von Firstwaters zu einem Preis von 10,2 Mio. € erwirbt.

Das restliche Aktienkapital bleibt in den Händen der beiden Geschäftsführer Marco Fäth und Martin Peter, die das Wachstum der Firma auch weiterhin vorantreiben werden. Be wird dann die Übernahme der restlichen Anteile zum Ende des Geschäftsjahres 2024 abschließen. Der verbleibende Preis wird sich an den Ergebnissen des Unternehmens in den Jahren 2022, 2023 und 2024 orientieren.

tarics+ – Multi Vendor Distribution & Contribution Plattform

Eine Plattform, zwei Ziele:

• Konsolidierung und Vereinfachung Ihrer Marktdateninfrastruktur

• Flexibilität und Kostenoptimierung beim Einkauf von Finanzmarktdaten

Mehr Informationen sind über unser neues Produkt unter folgender Website zu finden: https://www.be-tse.de/en/portfolio/products-solutions/market-data-cost-control/products/taricsplus-multi-vendor-distribution-contribution-platform/.

„Be“ erwirbt die Kontrolle über Tesla Consulting

Be Group kaufte 55% des Aktienkapitals der Tesla Consulting s.r.l., einem italienischen Unternehmen, das sich auf Dienstleistungen und Lösungen für Cybersicherheit und #DigitalForensics spezialisiert hat. Die Transaktion stellt eine schrittweise Stärkung der Präsenz von Be in diesem Sektor dar, der in den nächsten 36 Monaten an Bedeutung gewinnen wird. Sie folgt auf den Einstieg in das Aktienkapital von Tesla Consulting im Februar 2019 und erhöht die Beteiligung am Aktienkapital auf 60%. “Wir werden mit Kompetenz, Zeit und Leistungsfähigkeit – sagt Stefano Achermann, CEO von Be – zur Entwicklung von Modellen und proprietären Lösungen beitragen, die darauf abzielen unerwünschte Ereignisse zu verhindern, die Entwicklung relevanter Phänomene zu simulieren und unseren Kunden eine, im Vergleich zu ihren Wettbewerbern, bessere Lesekapazität zu bieten. Tesla wird Teil dieses Angebots sein und wir sind sehr froh, dass diese Kompetenz Teil der Be Group geworden ist”.

Application Management bei Be GmbH

Der Application Management-Prozess führt Sie durch die Entwicklung, Verwaltung, Verbesserung und ggf. Außerbetriebnahme von Geschäftsanwendungen.

Besondere Herausforderungen ergeben sich beim Application Management von Kapitalmarkt-Standardsoftwarepaketen, was zu hohen Kosten und Risiken führen kann:

  • Kontinuierlich hoher Änderungsbedarf (Time-to-Market-Anforderungen, Steigerung der Betriebseffizienz, regulatorischer Druck) bei gleichzeitig sehr hohen Anforderungen an einen stabilen Betrieb
  • Sehr spezielle Qualifikationsanforderungen, da häufig sehr spezifische und hochgradig anpassbare Standardsoftwarepakete verwendet werden.
  • Flexible Anforderungen an die Teamgröße – Mindestanforderungen an die Teamgröße sind erforderlich, um die Supportanforderungen zu erfüllen (Geschäftszeiten abdecken), während Teamgrößenspitzen regelmäßig auftreten, insbesondere im Zusammenhang mit Release-Upgrades

Darüber hinaus beinhaltet das Application Management in der Regel produktionsumfeldbezogene Aufgaben – daher ist Compliance ein Thema, da extern ausgeführte Aufgaben, MARisk zufolge als ein wesentliches Outsourcing betrachtet werden kann.

Um die Auditverfahren für die Finanzinstitute zu vereinfachen, besteht für Dienstleistungsinstitute die Möglichkeit, ISAE3402 – “International standard on Assurance Engagements (ISAE) No. 3402, Assurance Reports on Controls at a Service Organization” zu wählen.

Laut http://isae3402.com/ISAE3402_overview.html_overview.html wurde “ISAE 3402 entwickelt, um einen internationalen Prüfungsstandard bereitzustellen, der es Wirtschaftsprüfern ermöglicht, einen Bericht über die Kontrollen bei einem Dienstleistungsunternehmen, die sich wahrscheinlich auf das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung des Unternehmens auswirken oder Teil dieses Systems sein werden, zur Verwendung durch die Nutzerorganisationen und ihre Auditoren (Benutzerauditoren) zu erstellen”.

Be  bietet Application Management Services in Shared Service Centern an, bestehend aus einem hochqualifizierten und flexiblen Team, klar definierten Services und Prozessen und insbesondere Compliance über ein bewährtes internes Kontrollsystem nach ISAE3402.

Unser Dienstleistungsmodell umfasst standardisierte Prozesse, die sich in der Übergangsphase befinden und auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Eine regelmäßige Prozessüberprüfung stellt sicher, dass sie den aktuellen Anforderungen entsprechen.

Unser Internes Kontrollsystem (IKS) leitet sich aus einer Risikoanalyse der Dienstleistung ab, z.B. zur Abdeckung von Prozessrisiken und ist die Grundlage für Qualität und Compliance. Wir erarbeiten eine detaillierte Risikokontrollmatrix, die anschließend die Grundlage für die Definition der Kontrollen unseres IKS und die Erstellung eines IKS-Monitoringplans bildet.

Für Teile unserer laufenden Dienste wurde kürzlich ein ISAE-Bericht erstellt, der die Angemessenheit der Kontrollen darlegt und auch die Wirksamkeit der durchgeführten Kontrollen aufzeigt.

Be bietet Dienstleistungen für viele gängige Kapitalmarkt-Softwarepakete an. Be hat eine nachgewiesene Erfolgsbilanz aus erfolgreichen Projekten und Application Management Services. Wir bieten spezifische Leistungen, insbesondere im Zusammenhang mit effizienten automatischen Tests, um eine hervorragende Servicequalität zu einem äußerst wettbewerbsfähigen Preis zu liefern. Die Leistungserbringung kann entweder vor Ort, beim Kunden oder in einem unserer Servicezentren (z.B. in Magdeburg, Warschau, Mailand oder Lissabon) erfolgen.

Be verfügt über ein standardisiertes Service Transition Model, um eine erfolgreiche Übernahme von Application Management Services inkrementell zu gewährleisten.

Die marktführende Treasury-Lösung von Finastra wird jetzt als vollständig verwalteter Service in der Cloud angeboten

Das vom regionalen Partner Be GmbH bereitgestellte Fusion Treasury (früher bekannt als Fusion Kondor) in der Cloud, wird dabei helfen, schneller bessere Entscheidungen zu treffen.

Frankfurt, 1. Juli 2019, Be GmbH hat Finastras Fusion Treasury, seine marktführende Treasury-Lösung, als vollständig verwalteten Service in der Cloud eingeführt. Mit Fusion Treasury, das auf Azure, der vertrauenswürdigen Cloud-Plattform von Microsoft für Unternehmen, bereitgestellt wird, können Finanzinstitute die Markteinführungszeit verkürzen, die Rentabilität und das Risikomanagement steigern und gleichzeitig den sich ändernden Märkten und behördlichen Anforderungen gerecht werden. Die Lösung, die zuvor als Fusion Kondor bekannt war, wird Finanzinstituten und Unternehmen in der DACH Region angeboten. Es wird vom regionalen Partner Be GmbH, einem auf Kapitalmärkte, IT-Infrastruktur und Systemintegration für die Finanzbranche in Europa spezialisierten Beratungsunternehmen, bereitgestellt und verwaltet.

Pedro Porfirio, Head of Capital Markets bei Finastra, sagte, “Fusion Kondor ist seit vielen Jahren ein Schlüsselprodukt für Finanzdienstleister. Doch angesichts sich ändernder Umgebungen ist es jedoch an der Zeit, unseren Kunden dieses marktführende Produkt in der Cloud anzubieten, damit sie die damit verbundenen Vorteile wie höhere Effizienz, Geschwindigkeit und Flexibilität nutzen und gleichzeitig die Kosten senken können. In der Cloud zu sein, gibt unseren Kunden auch Zugang zu weiteren Innovationen über unsere offene Plattform FusionFabric.cloud. Partnerschaften sind ein wesentlicher Bestandteil der Unterstützung unserer Kunden auf ihrem Transformationsweg. Die langjährige Erfahrung der BE TSE GmbH in der Region ermöglicht es unseren Kunden, die Lieferung und den Betrieb für einen reibungslosen Übergang zur Cloud eng zu unterstützen. “

Fusion Treasury ist eine integrierte Front-to-Back-Lösung, die alle Aspekte der Geschäftstätigkeit einer Bank in den Bereichen Treasury, Kapitalmärkte, Derivate sowie Risiko und Compliance abdeckt. Die Lösung ermöglicht es Finanzinstituten, Systeme zu integrieren und zu automatisieren und Treasury-Operationen zu rationalisieren. Durch den Umstieg auf eine Cloud-Technologie können Kunden die Markteinführungszeit verkürzen und die Skalierung effektiver gestalten. Fusion Treasury in der Cloud kann innerhalb einer Woche implementiert werden, und Benutzer können schnell die Preisfunktionalitäten, Compliance- und Berichtsmodule nutzen.

Rüdiger Borsutzki, Geschäftsführer der Be GmbH, sagte: „Wir arbeiten seit Jahren mit Banken in der DACH-Region zusammen und wissen, dass die Treasury-Lösung von Finastra eine hervorragende Alternative für Finanzinstitute darstellt, die ihren IT-Fußabdruck nicht vergrößern wollen, sondern einen Schritt nach vorne machen wollen. Unser Expertenteam verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung und bietet Finastra-Kunden technischen Support, technischen Upgrade-Service und erstklassigen Funktionssupport. Finanzinstitute können sich jetzt auf das Wesentliche konzentrieren – auf ihre Kunden – und sie von IT-Belastungen entlasten.

Fusion Treasury in the Cloud

Be und ApiOmat unterzeichnen eine Partnerschaft

Mit Innovationsfähigkeit, Technologiekompetenz und internationaler Ausrichtung unterstützen wir Kunden ganzheitlich bei Ihrer Digitalen Transformation

 

 

Be GmbH und die Apinauten GmbH haben eine Partnerschaft vereinbart, um Kunden optimal und ganzheitlich bei Ihrer digitalen Transformation zu begleiten.

Das von der Apinauten GmbH entwickelte ApiOmat ist eine umfassende Multi-Experience Plattform, die alle relevanten Frontend Kanäle unterstützt und Legacy Anwendungen integriert. ApiOmat ist sowohl zum Rapid Prototyping als auch für einen skalierbaren und sicheren Betrieb von Enterprise Anwendungen bestens geeignet.

Be unterstützt die Apinauten GmbH durch technologische Integration von ApiOmat in die  Anwendungslandschaft von Kunden im Finanzsektor. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, neben der Be Technologiekompetenz, die hervorragende Kenntnis bankfachlicher Branchenlösungen, die mit ApiOmat integriert werden.

Die ApiOmat Kunden im Finanzsektor profitieren von dieser Partnerschaft – unterstützt durch ein hochqualifiziertes Team von Be Industriespezialisten werden Innovationen agil, schnell und skalierbar umgesetzt und nachhaltig betrieben.

Be blickt auf eine lange Historie als zuverlässiger Partner für zahlreiche Kunden im Finanzsektor zurück. Die weitere Expansion des Einsatzes von ApiOmat wird durch Nutzung des Netzwerks von Be in der DACH Region und insgesamt 9 europäischen Ländern unterstützt.

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Die Geschäftsführung der Apinauten GmbH erklärt in diesem Zusammenhang:

Wir sind stolz die Be GmbH als erfahrenen Partner an unserer Seite zu haben. Unser fachspezifisches Partnernetzwerk wird erweitert und unsere Kunden werden von der fachlichen und technischen Symbiose der Be GmbH und ApiOmat profitieren. Sie erhalten fachlich spezialisierte und passende Lösungen auf technisch höchstem Niveau bei agiler und zügiger Projektrealisierung.“

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“Wir sind sehr zufrieden mit dieser Vereinbarung”, so Dr. Dirk Fuchs, Chief Business Development Officer der Be GmbH. “Wir unterstützen erfolgreich seit vielen Jahren Finanzdienstleister in der DACH Region und sind davon überzeugt, dass auf Basis von ApiOmat Multi-Experience Anwendungen sehr schnell und effizient umgesetzt werden können und Legacy IT dabei optimal integriert wird. Unser Expertenteam bietet fachliche und technologische Unterstützung und ist ein Garant für die schnelle und sichere Einführung von ApiOmat.”

Über ApiOmat

 

Von ihrem Hauptsitz in Leipzig aus entwickelt und vertreibt die Apinauten GmbH seit ihrer Gründung in dem Jahr 2012 ApiOmat, die führende europäische Multi-Experience-Plattform.

ApiOmat verbindet Welten und verknüpft IT mit Business. Prototypen können in wenigen Stunden statt Wochen erstellt werden. Multi-Experience Applikationen werden durch die Entkopplung der Frontend- und Backendentwicklung sowie mit Hilfe von Low Code Tools deutlich schneller umgesetzt, sicher betrieben und mit der bestehenden Legacy-IT  integriert.

Im Dezember 2018 wurde die Apinauten GmbH Teil der EASY Software Gruppe, um die Fähigkeiten der schnell wachsenden EASY Cloud Platform zu stärken und zu erweitern. Gemeinsam sind EASY und ApiOmat ein wichtiger Anbieter für B2B-Software und Cloud-Lösungen mit mehr als 6.000 Kunden, die die EASY Cloud Platform nutzen.

Mehr Informationen: https://apiomat.com/

The Board of Directors of Be Shaping the Future today approved the draft Financial Statements

The Board of Directors of Be Shaping the Future today approved the draft Financial Statements and Consolidated Financial Statements as of December 31, 2018, covening the Sharehoders’ Meeting.

The balance sheet presented today is the result of a brilliant year” – says Stefano Achermann, CEO of Be – “with solid and strongly growing business indicators. Results are even more significant if we consider that they include provisions in the amount of €/mln 2.4, due to costs for disposal of the Operations segment, no longer strategic for the Group’s activities. We recorded overperforming business indicators, even more than 30% compared to 2017. The transiction to positive of the NFP is also significant, despite the distributed dividends and the starting of the treasury shares buy-back. We will propose to the Shareholders’ Meeting to increase the amount of the dividend up to 0.022, dividend yield of 2.44%. Thanks to this performance, we achieved the organic growth targets, presented in the 2017-2019 business plan, one year in advance. We will evaluate, in the coming weeks, a possible review of our strategies to support and make our growth process even more robust over the next 36 months“.

The Official Press Release: https://goo.gl/12c2VZ